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 R Ü C K Z Ü C H T U N G

Ich stelle meine Zucht in den Dienst der Rückzüchtung der Rasse,

um bestimmten Fehlentwicklungen entgegen zu wirken.

Viel zu lange wurde der offizielle Standard auf ein

bestimmtes Aussehen festgelegt, ohne mit

derselben Priorität schädliche  Auswirkungen

auf die Gesundheit abzuwenden.




















Rückzüchtung, aber keine Retromöpse


Eine Rückzüchtung ist aus genetischer Sicht mit etwas Ausdauer möglich, sofern das Mops-typische Wesen erhalten bleibt. Unter den Hunderassen gibt es nur einen Philosophen auf dieser Welt. Das ist der Mops. Das soll er auch bleiben.


Deshalb distanziere ich mich von sogenannten "Retromöpsen", bei denen der Mops mit anderen Hunderassen gekreuzt wird. Das Anliegen ist zwar nachvollziehbar und lobenswert, wenn es darum geht, die Gesundheit optimieren zu wollen. Leider wird jedoch unterschätzt, dass über Jahrhunderte – wenn nicht Jahrtausende – eine unverwechselbare "Hundeseele" herausgezüchtet worden ist.


Kaum eine Hunderasse ist über derart viele Generationen gezüchtet worden. Deshalb ist sein typisches Verhalten auch so konstant und einzigartig.


Sobald aber eine andere Rasse in den Genpool integriert wird, ist das Resultat kein Mops mehr, sondern ein Mischling mit rassefremden Wesensmerkmalen. Mischling oder Mops, das ist die Frage. Die "Seele" kann man nicht durch ein paar retro-Zuchtfolgen "rekonstruieren". Es wäre eine Illusion zu meinen, dass die äussere Ähnlichkeit einen Hund zum Mops macht. Es macht doch keinen Sinn, die aussergewöhnlich langen Zuchterfolge, die bis in das alte China reichen, zum Schaden der Rasse zu missachten.


Verantwortungsbewusste Rückzüchtung, ja – aber keine Mischlinge! Die Gefahr ist viel zu gross, dass das Einzigartige, was den Mops zum Mops macht, verfremdet wird oder gar verloren geht.


 R Ü C K Z Ü C H T U N G
Mopsfamilie 2017.png
 D O W N L O A D
Alt-und-Jung-Juli2017